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Donnerstag, 19. August 2010

artikel_breaksoap-1Als unhygienisch verschrien fristete die Seife ein tristes Dasein – oder um es besser zu sagen – sie wurde postum aus meinem Hygienesortiment gestrichen. Zuviel Keime, zuwenig Ästhetik wetterte schon damals eine Schwester aus dem Krankenhaus. Und die muss es wissen – dachte ich. Fortan schaffte es einzig und allein die Flüssigseife an meine zarten Hände – bis eben jetzt.

Designer Dave Hakkens hatte ein Mitleid mit der Handseife und verschaffte ihr nicht nur ein neues Design, sondern eben auch gleich eine neue Funktionalität. In Portiönchen abteilbar wird so nur wirklich das benutzt was auch gebraucht wird, der Rest bleibt trocken – und eben auch keimfrei. Dave sei Dank.

breaksoap from hak op de tak on Vimeo.

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Sonntag, 15. August 2010

PfefferminzEis2

Letztes Wochenende haben wir wieder leckeres Eis gemacht – diesmal Pfefferminzeis mit Schokosplittern aus Sojamilch – ganz verträglich und gesund. Das hat besonders meine Mitbewohnerin mit Lactoseintoleranz gefreut. Der große Vorteil vom Eis selber machen ist nämlich, dass man nicht nur ungeahnte Geschmacksvariationen kreieren kann, sondern auch die Möglichkeit hat, auf bestimmte Zutaten zu verzichten. Das ist vor allem für Allergiker, Veganer und Diabetiker von Vorteil.

So geht’s:

Einfach 350 ml kalte Sojamilch (normale geht aber auch) und die ganze 200 g – Packung Diamant Eis-Zauber in einem großen (ca. 1,5 l) hohen Gefäß mit einem Handrührgerät 1 Minute vorsichtig auf niedrigster Stufe verrühren. Danach weitere 2 Minuten auf höchster Stufe cremig aufschlagen, bis die Masse glatt und ein bisschen fester geworden ist.

Nun einen Strauch sehr fein gehackte Pfefferminzblätter, 3 EL Pfefferminzlikör und dann  3 EL Schokoraspel unterrühren bis eine schöne Creme entstanden ist.

Danach die Eismischung in geeignete Behälter füllen, gut verschließen und im Gefrierschrank bei -18 °C mindestens 5 bis 8 Stunden einfrieren. Ich habe eine alte Eisbox mit Deckel genommen, die hat genau die richtige Größe und das fertige Eis lässt sich daraus leicht portionieren.

Nach ca. 7 Stunden – das Eis muss nicht zwischendurch gerührt werden – ist das leckere Pfefferminzeis mit Schokosplittern fertig. Es schmeckt einfach hervorragend und ist super cremig. Durch die Pfefferminzblätter und den Likör (den minimalen Alkohol-Anteil schmeckt man gar nicht) erhält das sahnige Eis eine minzig frische Note und lässt sich super zu einem Gala-Menü servieren. Am besten kommt das Eis in einem schicken champagnerförmigen Glas oder in einem hochstieligen Aperitivglas serviert mit einem Pfefferminzblatt zur Geltung.

Übrigens: Das Eis ist durch die Sojamilch super verträglich und auch was für Allergiker mit Lactoseintoleranz. Man schmeckt absolut keinen Unterschied zu normaler Milch.

Zutaten:

200 g – Packung Diamant Eis-Zauber

350ml kalte Sojamilch oder auch normale Milch

1 Strauch sehr fein gehackte Pfefferminzblätter

3 EL Schokoraspel

3 EL Pfefferminzlikör

Dienstag, 10. August 2010

Zugegeben: Ich war noch nie ein Fan von klassischen Geschenkverpackungen. Das Verpackungspapier: meist hässlich und stark porös, Geschenkbinden: oft nur in Neon-Farben und mehr als altbacken. Über Alternativen bin ich daher meist mehr als dankbar. Wahre Entzückung löste jedoch diese Art der Packweise in mir aus: Eine Kartonage, die sich dank gewiefter Perforierung an jedes noch so verwinkelte Objekt anpasst und meinem ästhetischen Auge so ganz und gar ins Bild passt. Eigentlich für den Versand gedacht, muss ich sagen, dass mir dieses “Geschenkpapier” auf jeden Fall in die Tüte kommt.

Patrick Sung’s Universal Packaging System (UPACKS)

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Montag, 9. August 2010

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Ein kleiner Lesetipp für alle jene, denen es im Sommer genauso geht wie mir. Nichts hält mich zu Hause, mein Körper und meine Sinne sehnen sich nach Frischluft – sofern in Berlin möglich, wollen die Natur spüren und mit ihr verbunden sein, ehe sie der immer kühler werdende Herbst wieder in die Wohnung treibt und der Winter uns nur noch dick vermummt vor die Tür lässt.

In diesem Sinne: Daumen hoch für Open-Air Kinos.

Donnerstag, 5. August 2010

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Platzsparen um jeden Preis? Das war vielleicht die Devise vieler Japaner. Man wollte hoch hinaus, musste sich mit wenig Platz und noch weniger Möglichkeiten zufrieden geben. Doch diese Zeiten scheinen vorbei, betrachte ich doch soeben voller Inbrunst mein absolutes Traumhaus. Ich gebe zu: Spitzdach, Zimmer mit gerechter Quadratmeteraufteilung und ein kleiner Vorgarten waren noch nie mein Fall. Ich fühlte mich schon immer zum Minimalismus hingezogen, liebte Flachbauten und strebte seit eh und je zum liebgewonnen Eingeschosser. „Ist eh viel praktischer“– bedenke man doch, dass auch wir älter und gebrechlicher werden, dass das Eigenheim eine Ruheresidenz werden sollte, und ich mich in 50 Jahren sicherlich über ein Haus ohne Treppe freuen werde.

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Den japanischen Designern und Architekten von Shinichi Ogawa & Associates / Urbanist Architect muss es ähnlich ergangen sein. Sie frönen dem Minimalismus in vollen Zügen. Geteilt in einen langen Durchlauf fehlt es dem „Minimalist House“ an sage und schreibe: Nichts.

Vom Schlaf-, Wohn- und Esszimmer über Bad und Küche bis hin zum Arbeits- und Ankleidezimmer ist wirklich an alles gedacht. Lichtdurchflutete Räume, ein ausgeklügeltes Aufbewahrungssystem, sowie eine eigene mit Privatsphäre gesegnete Terasse machen dieses Schmuckstück bitteschön zu meinem Must-Have – wenn man das bei einem Haus so sagen darf.

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Freitag, 30. Juli 2010

Das passende Designerstück zu finden, gestaltet sich in meinen Augen schwieriger als so manche Suche nach dem perfekten Paar Schuhe. Diese können nach Belieben kombiniert und bei Nicht-Gefallen ganz einfach im Schrank verstaut werden. Beim richtigen – oder eben falschem – Möbelstück sieht das schon anders aus. Entsorgung oder Umgestaltung ziehen sich teilweise unnötig in die Länge und kosten nach einer gewissen Weile nur noch Zeit und Nerven. Da kommt mir dieses wunderbare DIY-Tutorial genau richtig:

Nach eigenen Wünschen und Vorstellungen würde meine perfekte Sitzgelegenheit dann über ein Meter lange schwarz-matte Füße verfügen, welche ich an einer quadratischen Sitzfläche verschrauben würde. Den Bezug kann man sich bei dieser Variante wunderbar offen halten. So kann mein derzeitigen Lieblingsmuster im Winter wunderbar schwarzem Lederbezug weichen. Herrlich, diese Tutorials.

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Donnerstag, 29. Juli 2010

Mit den stets steigenden Temperaturen wächst auch meine Lust auf Eis und Sorbets wieder. Mit den Klassikern Vanille, Schokolade und Erdbeer kann man mich jedoch leider nicht mehr wirklich aus der Reserve locken und so bin ich ständig auf der Suche nach erfrischenden Leckereien, die meine Lieblingszutaten beinhalten. So kann ich zum Beispiel nicht mehr ohne das leckere Cookies and Dough, Oreo oder Caramel Macadamia Nut Eis welches jedes Mal mit 5,99€ für 500ml im Supermarkt zu Buche schlägt. Ganz schön teuer, wenn ich bedenke, dass der Eisspaß bei meinem Konsum letzendlich doch nur 1-2 Tage hält. Da kam mir das Angebot neben der Eistruhe beim letzen Einkauf gerade recht. Ein Produkt names Eis-Zauber, das zart-cremiges Eis in nur wenigen Minuten Zubereitungszeit ohne Eismaschine versprach, wanderte also sofort mit in den Einkaufskorb. Damit ich zuhause gleich loslegen konnte, nahm ich noch Milch, ja Fettarme geht auch, und Walnusskerne mit. Da ich an dem Abend eh vorhatte einen Salat mit Putenbrust, Mozarella und karamellisierten Walnüssen zu essen, entschied ich mich dafür mit den restlichen Nüssen ein leckeres Eis zu machen.

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Nuss-Karamell-Eiscreme

Und so geht’s:

Das Produkt verspricht cremigen Eisgenuss in nur wenigen Schritten ohne Eismaschine – und Tatsache: es will sogar mir gelingen. Man sollte nur darauf achten nicht zu viele Cookies, Nüsse oder andere Zutaten hinzuzugeben, da sonst die Masse nicht schaumig bleibt und es später beim einfrieren nicht schön cremig wird, sondern eher zu einem Eisblock “mutiert”.

Einfach 350 ml kalte Milch und die ganze 200 g – Packung Diamant Eis-Zauber in einem großen (ca. 1,5 l) hohen Gefäß mit einem Handrührgerät 1 Minute vorsichtig auf niedrigster Stufe verrühren. Danach weitere 2 Minuten auf höchster Stufe cremig aufschlagen, bis die Masse glatt und ein bisschen fester geworden ist.

Nun alle restlichen Zutaten für das gewünschte Eis unterrühren, in meinem Fall 3-4 EL Nussirup von Monin und 100 g karamellisierte Walnüsse.

Für die karamellisierten Walnüsse einfach etwas Zucker in eine Pfanne geben und so stark erhitzen, bis er flüssig und leicht braun wird, dann 100 g Nusskerne hinzugeben und gut mit dem Karamell vermengen. Das ganze Gemisch abkühlen lassen und später den festen “Karamellklotz” in eine Tüte geben.

Am besten noch in ein Geschirrhandtuch wickeln und das Karamell mit einem Nudelholz zerkleinern.

Danach die Eismischung in geeignete Behälter füllen, gut verschließen und im Gefrierschrank bei -18 °C mindestens 5 bis 8 Stunden einfrieren. Ich habe eine alte Eisbox mit Deckel genommen, die hat genau die richtige Größe und das fertige Eis lässt sich daraus leicht portionieren.

Nach ca. 7 Stunden – das Eis muss nicht zwischendurch gerührt werden – wagte ich einen gespannten Blick ins Eisfach. Das entstandene Eis ist eindeutig etwas fester als gekauftes, lässt sich aber immer noch bequem mit einem Eislöffel herauslösen. Am besten lässt man es vor dem Portionieren ein paar Miunten auftauen. Beim Essen spürt man schon leichte Eiskristalle, da das Eis beim Einfrieren ja nicht gerührt wurde, doch diese fallen kaum auf.  Im Geschmack überzeugt mich mein karamellisiertes Eis dann doch vollends, es ist schön cremig und nussig, nicht zu süß, und kann jeden Vergleich mit der Lieblingssorte aus der Eisdiele aufnehmen.

Um nur ein Vanille- oder Schokoeis herzustellen, lohnt es sich aufwands-und kostenmäßig eher weniger, aber wer wie ich auf ausgefallene Kreationen steht, die im Handel viel Geld kosten, kommt mit einer Packung Eiszauber (1,89€) plus Zutaten meist günstiger weg. Außerdem ergibt es in meinem Selbstversuch sogar die doppelte Menge an Eis. Ein weiterer Pluspunkt: das Eis schmeckt absolut natürlich und ist nicht zu süß, da man kann die Süße selbst bestimmen kann. Ein Blick auf die Rückseite der Packung verrät: Zucker, Traubenzucker, hydrolysiertes Pflanzeneiweiß, Verdickungsmittel Pektin, Säuerungsmittel Citronensäure als Inhaltsstoffe. Alles natürlich und ganz ohne Farb- und Aromastoffe – das gefällt gleich doppelt.

Zutaten für Nuss-Eis

350 ml kalte Milch
3-4 EL Nussirup (z. B. von Monin)
80 g gehackte Nüsse nach Geschmack (z. B. Walnüsse)
200 g Diamant Eis-Zauber

Eine 200g-Packung Diamant Eis-Zauber ergibt mit 350 ml Milch ca. 1 Liter Eis.

Tipp: Wer es besonders intensiv mag, kann statt des Sirups 100 g Nusspaste unter die Eismischung rühren. Die gibt’s im Bio-Laden.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Montag, 26. Juli 2010

Eine durchaus sinnvolle und vor allem umweltschonende Art der Wiederverwertung hat sich diese Künstler hier ausgedacht. Anstatt seine schier endlose Sammlung an Magazinen und Zeitschriften einfach mir nichts dir nichts in den Altpapiercontainer zu werfen, klebte Lori Weitzner’s sie sich lieber als einzigartigen Tapetenersatz an die heimischen Wände.

Die DIY-Variante: Einfach alles in den Schredder hauen und am anderen Ende in liebevoller Kleinstarbeit zusammenwürfeln.

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Montag, 26. Juli 2010

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Einen Tipp, den ich euch zu diesen Temperaturen wirklich sehr ans Herz legen kann, ist euch eure Getränke selber zumixen. Katja hat vier wirklich exzellente Varianten ausgewählt und stellt uns hier die Rezepte vor. Obst gekauft, Mixer bedient und zurückgelehnt. Bon appetit.

Donnerstag, 22. Juli 2010

Manche Dinge sind nicht einfach nur verdammt hübsch anzusehen, sondern kommen auch mit einem unheimlich praktischen Aspekt um’s Eck. Designerin Ariane Prin lehrte mich wieder einmal wie engstirnig es ist, zu denken, dass Funktionalismus nicht gleichzeitig ästhetisch sein kann. Ihre Porzellan-Serie Functional Ornamental Dishes widmet sich den alltäglichen Speisen und seiner entsprechenden Anrichtungsweise.

So werden Dip oder Soße nicht einfach auf die zu verköstigenden Speisen geträufelt, sondern in die dafür vorgesehenen, ornamentalen Einsparungen geben. Olivenkerne kleben nicht länger an ihre unverzehrten „Kollegen“, Senf und Ketchup liegen endlich voneinander getrennt auf dem Teller, ohne jegliche Möglichkeit auf Zusammenkunft …
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Falls mir demnächst das Geschirr ausgehen sollte, und einer weiteren Anschaffung von Küchenutensilien nichts im Wege stehen sollte, wird Ariane Prin mit Sicherheit meine erste Wahl sein.

Bilder über Ariane Prin